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Tragbarkeit einfach erklärt: So rechnet deine Bank

Tragbarkeit einfach erklärt: So rechnet deine Bank

Die Tragbarkeit entscheidet, ob du eine Hypothek bekommst. Die Regel dahinter ist einfacher, als sie klingt, und wer sie versteht, erlebt im Bankgespräch keine Überraschung.

Die Regel in einem Satz

Deine jährlichen Wohnkosten, kalkulatorisch gerechnet, dürfen höchstens einen Drittel deines Brutto-Haushaltseinkommens ausmachen. Kalkulatorisch heisst: nicht mit dem heutigen Zins, sondern mit einem Sicherheitszins von 5 %.

Die drei Kostenblöcke

Ein Beispiel

Kaufpreis CHF 1'000'000, Eigenmittel CHF 200'000, Haushaltseinkommen CHF 150'000. Die Hypothek beträgt CHF 800'000. Kalkulatorischer Zins: CHF 40'000. Unterhalt: CHF 10'000. Amortisation von CHF 800'000 auf CHF 650'000 in 15 Jahren: CHF 10'000. Zusammen CHF 60'000 pro Jahr, das sind 40 % des Einkommens. Ergebnis: nicht tragbar, die Bank lehnt ab, obwohl die realen Monatskosten beim heutigen Zins problemlos bezahlbar wären.

Warum die 5 % sinnvoll sind

Hypotheken laufen Jahrzehnte, Zinsen schwanken. Wer sich beim Tiefzins bis an die Grenze verschuldet, muss beim Zinsanstieg verkaufen, und zwar meist zum schlechtesten Zeitpunkt. Die 5 % sind kein Ärgernis, sondern dein Puffer. Die Schweizer Regeln stammen aus der Selbstregulierung der Banken (SBVg-Mindestanforderungen) und werden von der FINMA anerkannt.

Wenn es knapp wird: die drei Hebel

Häufige Fragen

Rechne deine Tragbarkeit direkt aus: Kaufpreis, Einkommen und Eigenmittel eingeben, Ampel ablesen.

Zum Tragbarkeitsrechner

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Stand 4. August 2026. Richtwerte nach üblicher Schweizer Bankenpraxis und kantonalen Tarifen, keine Finanz- oder Rechtsberatung.